Lauréats 2016
Jean Asselborn (© SIP)
Medienpreis
Jean Asselborn
Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn wird für sein Engagement für die europäische Integration mit dem Deutsch-Französischen Medienpreis 2016 geehrt. Jean Asselborn hat als Mittler zwischen den großen und den kleineren Ländern innerhalb der Europäischen Union und auf internationaler Ebene großes Ansehen erworben. Als ehrlicher Makler für europäische Grundwerte warnt er vor dem Rückfall in Nationalismen sowie vor den Eingriffen in die Presse- und Meinungsfreiheit auf europäischer Ebene. Jean Asselborn ist der erste Träger des Deutsch-Französischen Medienpreises, der weder aus Deutschland noch aus Frankreich kommt.
Christian Dassel (© Privat)
Clemens Gersch (© Privat)
Kategorie Video
Christian Dassel und Clemens Gersch
Westdeutscher Rundfunk
Mit dem Videopreis werden Christian Dassel und Clemens Gersch für „#jesuischarlie: Ein Hashtag und die Folgen" ausgezeichnet, gesendet auf Westdeutscher Rundfunk.

„#jesuischarlie“ stellt die Rolle der sozialen Netzwerke bei der Aufarbeitung und der Trauerarbeit nach dem 7. Januar 2015 eindrucksvoll dar und macht die Autoren hinter den Hashtags sichtbar. Der Film ragt durch die Verbindung der beiden Medien Fernsehen und Internet heraus.
Pascal Dervieux (© Privat)
Kategorie Audio
Pascal Dervieux
France Inter
Mit dem Audiopreis wird Pascal Dervieux „Immigration en Allemagne : le tournant ?" ausgezeichnet, gesendet auf France Inter.

Die Reportage von Pascal Dervieux lässt den Hörer tief in die deutsche Einwanderungsproblematik eintauchen. Durch die Vielfalt der Gesprächspartner entsteht das Bild eines verunsicherten Landes, das angesichts großer Einwanderungszahlen nach Antworten sucht.
Leo Klimm (© Privat)
Kategorie Textbeitrag
Leo Klimm
Capital
Der Preis in der Kategorie Textbeitrag wird an Leo Klimm für seinen Beitrag „Chef-Köche“ in Capital verliehen.

Ein kulinarisches Meisterstück in jeder Hinsicht. Leo Klimm ist es gelungen, dem Leser über das Vehikel der "haute cuisine" ein Stück französische Unternehmenskultur nahe zu bringen. Der Autor stößt die Türen zu exklusiven und elitären Orten, die selbst in Frankreich eine unbekannte Welt sind, weit auf und gibt Aufschluss über das Zusammenwirken von wirtschaftlichen und kulinarischen Gepflogenheiten.
Christian Beetz, Jakob Vicari, Jens-Uwe Grau, Tanja Schmoller © Privat
Kategorie Multimedia
Christian Beetz, Jakob Vicari, Jens-Uwe Grau und Tanja Schmoller

In der Kategorie Multimedia geht der Preis an Christian Beetz, Jakob Vicari, Jens-Uwe Grau und Tanja Schmoller für "Falcianis SwissLeaks" (falciani-info.arte.tv).


Spannend wie ein Krimi erzählt das Storytelling-Projekt „Falcianis SwissLeaks" die Geschichte des Whistleblowers Hervé Falciani, dessen Enthüllungen das Schweizer Bankgeheimnis zum Wanken brachten. Der Leser wird zur Interaktion angeregt und somit motiviert, bis zum Ende dran zu bleiben.

Laetitia Grevers (© Privat)
Nachwuchspreis, gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk
Laetitia Grevers (in Zusammenarbeit mit Gabriela Herpell, Alex Rühle und Lorenz Wagner)
Süddeutsche Zeitung Magazin
Dank ihres besonderen und aufwendigen Formats schafft diese Reportage es nach den Terroranschlägen auf Charlie Hebdo ein eindrucksvolles, emotionales Stimmungsbild aus Frankreich zu zeichnen. Durch die Gesprächsform wird dem Leser das Gefühl vermittelt, unmittelbar dabei zu sein.